Die Studie Wirtschaftliche Lage des Rundfunks in Deutschland (WiLa) wurde 2017 zum zwölften Mal durchgeführt. Dabei wurden die wirtschaftlichen Kennzahlen sämtlicher privater Fernseh- und Hörfunkanbieter in Deutschland erhoben. Im Zentrum der Untersuchung stehen die Entwicklung der Finanzierungsgrundlagen des privaten und öffentlich-rechtlichen Rundfunks in den Jahren 2015 und 2016 sowie der Ausblick der Fernseh- und Hörfunkunternehmen auf das Geschäftsjahr 2017. Zudem liefert die Studie Daten zur Beschäftigung sowie zur Anzahl und Struktur der Arbeitsplätze in der deutschen Rundfunkwirtschaft. Die alle zwei Jahre veröffentlichte Studie beschreibt die wirtschaftliche Lage, die Beschäftigungssituation sowie die Perspektiven der lokalen, landes- und bundesweiten Fernseh- und Hörfunkunternehmen in Deutschland. Erweitert wird der Berichtsumfang in der aktuellen Studie auf alle Online-Video- und Audioangebote sowie um eine Sonderauswertung des DAB+-Hörfunks.

Die WiLa 2016/17 wurde im Auftrag der acht Landesmedienanstalten Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK), Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM), Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen), Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM), Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK), Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) und Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) von Goldmedia durchgeführt.