Privater Rundfunk steigert Umsätze (new business)

14.12.2017

Die privaten Hörfunk- und Fernsehanbieter sind weiter auf Wachstumskurs: Innerhalb von zwei Jahren konnten die Jahresumsätze um mehr als 1,2 Milliarden Euro gesteigert werden. 2016 wurden mit Privatradio und Fernsehen in Deutschland insgesamt 10,7 Milliarden Euro umgesetzt, 2014 waren es noch 9,5 Milliarden Euro. Die Aufwendungen der Anbieter stiegen im selben Zeitraum von 8,8 auf 9,5 Milliarden.

Zu diesem Ergebnis kommt die Erhebung ‚Wirtschaftliche Lage des Rundfunks in Deutschland 2016/2017‘, die vom Berliner Beratungsunternehmen Goldmedia im Auftrag von acht Landesmedienanstalten unter Federführung der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) durchgeführt wurde. Erstmals sind im Berichtsumfang auch Online-Video- und Audioangebote sowie eine Sonderauswertung des DAB+-Hörfunks enthalten. Die Erhebung der Daten erfolgte zwischen Juni und September 2017.

Laut der Studie bleiben die klassische Werbefinanzierung im Free-TV sowie Erlöse aus Abonnement-Gebühren im Pay-TV die beiden wichtigsten Ertragssäulen für bundesweites privates Fernsehen in Deutschland. Die insgesamt 52 bundesweiten privaten Free- und 84 Pay-TV-Sender in Deutschland konnten ihre Gesamterlöse auf rund 7,9 Milliarden Euro (ohne Teleshopping-Anbieter) steigern und auch ihre Gewinne erhöhen: Bei Gesamtkosten in Höhe von 6,9 Milliarden Euro erreichten sie einen Kostendeckungsgrad von 115 Prozent – zwei Jahre zuvor lag dieser noch bei 107 Prozent. Zu den stark wachsenden Erlösarten zählen die Online- und Mobile-Werbevermarktung sowie kostenpflichtiges Video-on-Demand (VoD). 2016 generierten die Anbieter mit ihren Online-Angeboten insgesamt Einnahmen von 348,5 Millionen Euro.

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