Umsätze in TV und Radio wachsen rasant (W&V)

14.12.2017

Umsätze bei privaten Rundfunksendern sind gestiegen. Das geht aus der Studie hervor, die die Münchner Medienanstalt BLM jetzt vorgelegt hat.

Private Fernseh- und Hörfunksender in Deutschland haben ihre Umsätze laut der aktualisierten Studie „Wirtschaftliche Lage des Rundfunks in Deutschland 2016/2017“, der Münchner Landesmedienanstalt BLM um mehr als 1,2 Milliarden Euro gesteigert. Im vergangenen Jahr lagen die Umsätze noch bei 10,7 Milliarden Euro. Im Jahr 2014 waren es noch 9,5 Milliarden Euro.

Bundesweite Free- und Pay-TV-Anbieter mit Gewinnsteigerung

Der Free- und Pay-TV-Markt in Deutschland zählte 2016 insgesamt 136 Programme am Markt. Die Zahl der Pay-TV-Angebote stieg in den zwei Jahren um sechs auf 84, die privaten Free-TV-Offerten gingen dagegen um zwei auf 52 zurück.

Beim privaten Fernsehen ist überregionale Werbung nach wie vor die wichtigste Ertragsquelle. Laut den Daten der Studie erwirtschafteten die Sender 2016 rund 57 Prozent ihrer Erträge mit klassischen Werbespots und 28 Prozent durch Pay-TV-Abonnements. Dabei haben die Abo-Erträge um drei Prozent im Vergleich zu 2014 zugelegt.

Die Online- und Mobile-Werbevermarktung sowie kostenpflichtiges Video-on-Demand (VoD) zählen zu den stark wachsenden Erlösarten im bundesweiten Fernsehen. Im Jahr 2016 generierten die Anbieter mit ihren Online-Angeboten insgesamt Einnahmen von 348,5 Millionen Euro.

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